| Thema | zusätzliches Material |
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20.01.2011
Eine Ewigkeit und zurück auf der Suche nach den biologischen Wurzeln
Eine Telefonnummer und so viel Angst, erneut verletzt zu werden. Trotzdem, die Tochter stellt sich dieser Angst und ruft ihre Großeltern an. Dort äußert sie den Wunsch nach Kontakt zu ihrem leiblichen Vater. Die Trennung war die eine Ewigkeit, das Warten auf den Rückruf ihres Vaters die andere. Diese Ewigkeit als Rückweg brauchte der Vater um dem Kind heute zu begegnen. Doch wie macht man sowas? Wie organisiert man einen Rückweg zum Kind und wie konnte er tatsächlich gestaltet werden?
Gäste: | - Anna Delac | - | suchte nach einer Stiefkindadoption ihren leiblichen Vater | | - Rüdiger Lindner | - | Vater ohne Tochter wurde nach fast 30 Jahren überrascht |
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17.02.2011
Ansichtssache Kinderherzen - eine Anthologie
Was für Schmerz und welches Leid durch Ausgrenzungen entstehen können lässt sich nachvollziehen. Solche Erfahrungen können Menschen zerstören. Andererseits liegt in ihnen aber auch die Kraft zum Aufbruch. Tristan Rosenkranz legte zu diesem Thema eine Anthologhie vor. Dazu schrieb er Vorwort: Kinderherz handelt von Ausgrenzung, Kontaktverlust, Sehnsucht, der Überwindung davon. Kinderherz macht traurig und trieb mir manches Mal Tränen in die Augen. Es macht wütend. Es wird ihnen ans Herz gehen. Es wird sie - vielleicht und hoffentlich - dazu inspirieren, sich selbst zu engagieren. Für eine lebenswerte Gesellschaft, in denen der Wille unserer Kinder, beide Eltern erleben zu wollen, wieder eine Vorrangposition einnimmt.
Gäste: | - Tristan Rosenkranz | - | Buchautor | | - Inés Brock | - | Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, systemische Familientherapeutin |
| | Anthologie „Kinderherz"
| | Gleichmass e.V. | | Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung | | Prof. Dr. Manfred Kappeler Unrecht und Leid – Rehabilitation und Entschädigung? |
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17.03.11
Cochemer Praxis und die Umsetzung für Halle Professionsübergreifende Zusammenarbeit
Streit gehört selbstverständlich zu einer Trennung dazu - aber wo kann Frau oder Mann diesen Streit lernen? Es scheint einfacher, wenn Eltern die Verantwortung lieber an ein Gericht abgeben - Richter sollen entscheiden, was für das Kind das Beste ist. Anwälte vertreten dabei die Interessen der Eltern und was ist mit den Interessen der Kinder? Trennungen wollen gekonnt sein, damit die Eltern nicht das Wichtigste während dieser Zeit aus dem Blick verlieren - ihre Kinder. Am 30.09.2004 wurde beschlossen, dass man die Cochemer Praxis als Halleschen Weg umsetzen möchte. Richter, Rechtsanwälte, Gutachter, Berater und Jugendamtsmitarbeiter haben sich im Arbeitskreis Trennung und Scheidung vernetzt, um die Eltern bei der Übernahme der Verantwortung für ihre Kinder zu unterstützen. Was ist für alle Beteiligten rausgekommen und welche Probleme gibt es mit diesem Halleschen Weg?
Gäste: | - Petra Eichler | - | Rechtsanwältin für Familienrecht in Halle an der Saale | | - Ingrid Urban | - | Leiterin des ASD im Jugendamt Halle | | - Ronald Sittinger | - | Verfahrensbeistand, Internationaler Bund |
| | Homepage Rechtsanwältin Petra Eichler | | Homeppage Internationaler Bunde Halle | | Vorgezogener Endbericht: „Gemeinsames Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern“ |
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21.04.11
Zukunftsperspektiven entwickeln Erster bundesweiter Zukunftstag für Mädchen und Jungen
Ärztin, Lehrerin, Bürokauffrau oder Polizist, Fußballprofi und Kraftfahrzeugmechatroniker sind wohl die beliebtesten Berufe für Mädchen und Jungen in verschiedenen Altersstufen. Damit scheinen die Rollen von Männern und Frauen festgelegt zu sein. Aber ist das so? Gibt es für Mädchen und Jungen mehr Entscheidungsspielraum? Aus diesem Grunde fand erstmalig bundesweit in diesem Jahr der Zukunftstag für Mädchen (Girls-Day) und Jungen (Boys-Day) gemeinsam statt. Ziel dieses Zukunftstages ist die Flexibilisierung der Rollenbilder von Jungen und Mädchen, und der Ausbau sozialer Kompetenzen. Nicht nur die Schüler von heute brauchen Perspektiven für den späteren Beruf, auch die Kinder von morgen.
Gäste: | - Josefin Großmann | - | mit Interesse für Bühnentechnik am Opernhaus | | - Justin Winkler | - | mit Interesse für Arbeit im Kindergarten | | - Christoph Damm | - | Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e. V |
| | Neue Wege für Jungs | | Pressemitteilung von Sachsen-Anhalt | | Einträge zum Zukunftstag (Landkarte) |
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19.05.11
Vaterschaft heute – Gesichter, Chancen und Herausforderungen Bericht vom 4. Deutschen Väterkongress in Karlsruhe
Die gesellschaftliche Anerkennung der Vaterrolle ist am Wachsen. Nach der Emanzipation der Frau folgt zeitlich versetzt und konsequenterweise die Emanzipation des Mannes von konservativen Rollenbildern. Überall, in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien ist die Rede von den "neuen Vätern", die wie die Mütter Beruf und Familie miteinander vereinbaren wollen und unabhängig vom Familienstand ihr Recht auf Mitverantwortung für die gemeinsamen Kinder einfordern. Für Männer und Väter ist ein zarter Frühling angebrochen, denn Jungen- Männer- und Väterpolitik sind nicht mehr nur im Aufbruch, sie sind im politischen Aufwind. Zu lange beschäftigte man sich einseitig mit der Chancengleichheit für Frauen. Sie haben ihre Themen überall politisch etabliert und damit eine Vorreiterposition in der Geschlechterpolitik eingenommen. Aber auch Männer haben einen Gleichstellungsbedarf. Der Bundesverein "Väteraufbruch für Kinder" veranstaltete deshalb den 4. Väterkongress.
Gäste: | - Stephan Thomae | - | Mitglied des Deutschen Bundestages (FDP), Rechtsausschuss | | - Matthias Lindner | - | Stellv. Vorsitzender Bundesforum Männer, Bereichsleiter Genderpolitik ver.di-Bundesverwaltung | | - Tagungsgäste | - | Stimmungsbilder zur gemeinsamen Sorge und zur Männeremanzipation |
| | Väterkongress | | Stephan Thomae, FDP - Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages | | Matthias Lindner, Stellv. Vorsitzender Bundesforum Männer |
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16.06.11
Gleichstellung im Wandel - eine längst überfällige Diskussion oder wieviel Männerthemen braucht die Chancengleichheit
Goslar hatte eine Gleichstellungsbeauftragte, welche sich sowohl für die Chancengleichheit von Frauen und Männer einsetzte. Nun kann sie dies nicht mehr als Gleichstellungsbeauftragte tun. Sie wurde am 17. Mai aus ihrem Amt entlassen. Es wurde ihr unterstellt, sie wäre eine Männerbeauftragte gewesen. Dabei hätte jeder der Kommunalpolitiker die Jahresberichten zur Gleichstellungsarbeit lesen können. Monika Ebeling hat ihre Arbeit für Frauen und Männer darin hinlänglich dokumentiert. Frau Ebeling setzte sich für die Gleichstellung betroffener Menschen ein und war eine Wegbereiterin für einen neuen politischen Ansatz. Die Bundesministerin Kristina Schöder sagte am 4. März im Bundestag: "Meine These ist, dass Strukturen und Kulturen in der Arbeitswelt nicht nur Frauen benachteiligen, sondern sie führen zu einer Benachteiligung von Menschen, Männern und Frauen." So wie die Gesellschaft im Wandel ist, so ist auch die Gleichstellung ein Prozess mit offenem Ausgang. Während man noch in den letzten 30 Jahren ausschließlich auf Frauendiskrimierung fokussierte, haben Männer- und Väterverbände zusehends auf die Diskriminierung der Männer hingewiesen. Nun ist diese Position im BMFSFJ angekommen. In Goslar und vielen anderen Städten in Deutschland allerdings noch nicht.
Gäste: | - Monika Ebeling | - | ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar | | - Rainer Sonnenberger | - | Bundesvorsitzender des Väteraufbruch für Kinder |
| | Väterradio an die Fraktionsvorsitzenden und den Verwaltungsausschuss | | Bundesverein Väteraufbruch für Kinder an die Stadt Goslar vom | | Dr. Karin Jäckel - Kommentar zu den Goslaer Vorgängen | | Forum Männer zur Abberufung der Gleichstellungsbeauftragten |
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21.07.11
Aus der Enge das Leben finden Das Märchen vom Schneewittchen
Ein Nadelstich und drei Tropfen Blut und der Wunsch nach einem Kind – so beginnt das Märchen liebevoll. EIn Kind wurde geboren und die Stiefmutter war äußerlich eine schöne Frau, innerlich aber voller Neid. Deshalb spiegelte sie sich auf der Suche nach Wahrheit. Und die Wahrheit ist nun einmal, dass die Kinder an Schönheit irgendwann die Eltern übertreffen. Jugend und Schönheit lassen sich nicht konservieren. Ein Jäger soll ihr Problem lösen, indem er ihr Leber und Lunge bringt. Aber Menschen sterben vor ihrem Tod viele kleine Tode – so auch Schneewittchen. Im Wald des Lebens muss sie wachsen und ihren eigenen Weg finden. Sie findet ein neues Zuhause, nur ist dieses viel zu klein. Sie kann nur bleiben, wenn sie zukünftig im Haus für Ordnung sorgen will, denn Ordnung ist bekanntlich das halbe Leben. Die Zwerge gehen tief unter die Oberfläche auf der Suche nach Leben und Beständigkeit. Offensichtlich verstehen sie etwas von den Gefahren des Lebens, denn sie müssen auf der Hut sein. Aber all ihre Kunst kann Schneewittchen nicht vor den Gefahren des Lebens bewahren. Schneewittchen selbst ist diese Gefahr, ihre Lüsternheit zu konsumieren verführt zum Tod. Zuerst geht ihr die Luft aus, dann wird sie giftig, um schließlich mit dem Apfel alles hineinzufressen. Der gläserne Sarg schließt Schneewittchen ein. Die Zwerge konservieren ihre Liebe und stellen Schneewittchen zur Schau. In goldenen Buchstaben schreiben sie den Namen auf den Sarg, um zu erinnern. Nun kommt der richtige Mann – es ist ein Prinz, der sich den Sarg erbittet. Und dann nimmt das Unglück seinen Lauf – zum Glück fällt Schneewittchen wieder ins echte Leben. Der Mann bringt Lust und Verlockung – weil die Schönheit von Schneewittchen ohne Konkurenz ist. Jetzt kann Schneewittchen wachsen, nicht weil man sich um sie sorgt, wie die Zwerge, sondern weil sie vom Prinzen geliebt wird.
Sprecher im Märchen:
Erzähler - Josephin Großmann, Scheewittchen - Sabine Habermann, Prinz - Felix Werner, Mutter und Königin - Leonie Antonia Webel, Jäger - Florian Demant, Spiegel - Elisabeth Schedlo, Zwerge - Annalena Schedlo, Tina Götz, Jakob Glabian, Eric Heinemann
Gäste: | - Maria Faber | - | Religionspädagogin im Bischöfliches Ordinariat Magdeburg | | - Dr. Hans-Joachim Maaz | - | Psychiater und Psychoanalytiker und Autor verschiedenster Bücher |
| | Ausgabe letzte Hand von Schneewittchen 1857 | | Das Märchen von Schneewittchen von 1812 | | Schneewittchen |
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18.08.11
Nicht ohne Leoni eine Buchvorstellung mit dem Autor
Gleichstellungspolitik ist auch heute noch notwendig, vor allem brauchen wir einen neuen Ansatz, der die Situation von Frauen und Männern, Müttern und Vätern gleichermaßen gerecht wird. Gerade im Familienrecht erleben Männer die Benachteiligung und Diskriminierung im besonderen Maße. Männer sind sowohl in der Gesetzgebung, als auch in der Praxis der Rechtsprechung deutlich benachteiligt, wie das hier zu besprechende Buch zeigt. Nach einer Trennung machen Väter Erfahrungen mit dem Jugendamt und manchmal erste persönliche Erfahrungen mit Diskriminierung. Aus Liebe zum Kind können sie nicht einfach flüchten - aber im direkten Umgang mit dem Kind entsteht die Versuchung zur Flucht. Während man flüchtenden Müttern viel Verständnis entgegen bringt, müssen Väter für solches Verhalten hart bezahlen. Sie werden in den Medien, der Polizei und der Justiz verfolgt und bestraft. Dann erleben sich solche Väter völlig abhängig von dem Wohlwollen der Mütter. Päckchen und Briefe werden zurückgeschickt und der Umgangskontakt zum Kind willkürlich verweigert. Der Gesetzgeber, die Polizei und die Justiz greifen dabei nicht ein und der Wächter - das Jugendamt - tut dagegen auch nichts. Die Väter sind allein - wenn sie sich nicht vereinsmäßig organisieren. Das tun aber mittlerweile tausende im Verein "Väteraufbruch für Kinder"
Gäste: | - Heiger Ostertag | - | Buchautor und Historiker in Forschung und Lehre | | - Gisela Sterkel | - | Textauswahl und liest diese vor |
| | Homepage Heiger Ostertag | | Buchbestellung bei Amazon | | Bundesverein Väteraufbruch für Kinder |
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15.09.11
Vergewaltigt zu 5 Jahren Haft ... oder ist der Strafprozess ein Glückspiel?
"Wir haben ein Rechtssystem, dass den Angeklagten und den mutmaßlichen Täter sehr stark macht. Wir haben es aber im Bereich der sexuellen Verbrechen in der Regel mit mutmaßlichen Opfern zu tun, die schwächer sind, als die mutmaßlichen Täter." So sagte es Alice Schwarzer im Mai bei Maybritt Illner. Horst Arnold wurde am 24.Juni 2002 vom Landgericht Darmstadt zu fünf Jahren Gefängnis wegen Vergewaltigung verurteilt. Es stand Aussage gegen Aussage, wie in den Prozessen von Kachelmann oder Strauss-Kahn. Das Darmstädter Gericht hatte der Frau geglaubt. Falschbeschuldigungen sind wohl so alt, wie die Menschheit. In der Bibel liest man in der Josefsgeschichte, dass die Ehefrau des Sklavenhalters Potifar Josef sexuell begehrte und ihn verführen wollte - Josef flüchtete und wurde wegen Falschbeschuldigung in das Gefängnis gesperrt.Die Motive für eine Falschbeschuldigung mögen zahlreich sein, Rache oder die Verschaffung eines Vorteils, Vertuschung von Fremdgehen. So habe ich mir mal die Zahlen aus Sachsen-Anhalt näher angeschaut. Jeder 10. Fall endet mit einer Verurteilung. Wie sagte doch Alice Schwarzer: "Wir haben ein Rechtssystem, dass den Angeklagten und den mutmaßlichen Täter sehr stark macht." Horst Arnold war so stark und saß seine 5 Jahre ab.
Gäste: | - Hartmut Lierow | - | Rechtsanwalt engagierte sich für eine Wiederaufnahme des Falles und gewann | | - Andreas Poschke | - | unterlag als Rechtsanwalt dem Zeitgeist |
| | HNA: Vergewaltigungsprozess: Frauenbeauftragte entlastet Angeklagten | | Der Fall Horst Arnold: Mega-Blamage für das Landgericht Darmstadt | | Gisela Friedrichsen über den Fall Horst Arnold: “Ist der Strafprozess denn ein Glücksspiel?” | | Horst Arnold bei Beckmann | | Angebliche Vergewaltigung: Freispruch ist rechtskräftig | | Horst Arnold ist nur wenige Monate nach seinem Freispruch im Wiederaufnahmeverfahren gestorben | | Ein bitterer Nachruf von Dietmar Nikolai Webel | | Diskussion zur Sendung im Corax-Forum | | Justizirrtum und Todesstrafe
– Fehlurteil, Justizirrtum, Justizmord – | | Peter Wetzels und Christian Pfeiffer - Ergebnisse der KFN-Opferbefragung 1992: Sexuelle Gewalt gegen Frauen im öffentlichen und privaten Raum |
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20.10.11
Sprachlos hinter männlicher Maske Podiumsgespräch der Telefonseelsorge Berlin
Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 10.000 Menschen durch Suizid, jeder zehnte Suizidversuch endet tödlich. Der größte Teil der Lebensmüden, mehr als zwei Drittel, ist männlich Über die Ursachen dieses Geschlechterverhältnisses können auch Experten nur mutmaßen. Das taten sie auf einem Podiumsgespräch der Telefonseelsorge Berlin. Jungen und Männer wählen oft „harte“ Methoden wie Erschießen oder Erhängen, die meist tödlich enden, während Frauen häufiger Medikamente überdosieren und rechtzeitig entdeckt werden können. Männern fällt es schwer, sich in emotionalen Notlagen zu öffnen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was kann getan werden, um Jungen und Männern besser helfen zu können?
Gäste: | - Sigrid Meuer | - | Psychologin in der Präventionsarbeit | | - Prof. Dr. Matthias Franz | - | Universitätsprofessor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie | | - Prof. Dr. Walter Hollstein | - | war Mitglied der Enquête-Kommission für Jugendfragen des Deutschen Bundestages und Gutachter des Europarates für Männer- und Geschlechterfragen, bis 2005 Professor am „Institut für Geschlechter- und Generationenforschung“ an der Universität |
| | neuhland: Warum Suizidprävention | | Institut für Psychotherapie | | Homepage von Prof. Dr. Walter Hollstein | | Pressinformation zum Podiumsgespräch |
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17.11.11
Kooperation durch Vernetzung eine Sendung zum 10. Familienkongress
Fachwelt und engagierte Elternteile waren auch in diesem Jahr wieder zum Familienkongress des Bundesvereins Väteraufbruch für Kinder" nach Halle in das Stadthaus eingeladen. Die Veranstalter luden ein zur Reflexion der gesellschaftlichen und juristischen Entwicklungen für Männer und Väter in Politik, Gesetzgebung und Rechtsprechung. Wie lässt sich die Balance zwischen Streitenden wieder herstellen? Durchschnittlich sind acht unterschiedliche Professionen wie Richter, Anwälte, Sozialarbeiter, Gutachter und andere an einem Scheidungsfall beteiligt. Deshalb lohnt sich eine Vernetzung der Professionellen, damit elterliche Verantwortung nicht einfach abdelegiert werden kann.
Gäste: | - Ulla Bundrock-Muhs | - | Akutkrisencoach, Mediatorin, Psychotraumatologische Fachberaterin Bundesvorsitzende des "Verband Anwalt des Kindes" | | - Iris Berger | - | Rechtsanwältin, Mediatiorin | | - Klaus Uwe Kirchhof | - | Dipl. Sozialpädagoge, Tagungsteilnehmer |
| | 10. Familienkongress | | Bundesverband Anwalt des Kindes | | Querkopf | | Institut für Konfliktbearbeitung |
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15.12.11
Die Weihnachtsbrücke mit vielen Grüßen und einem Männerversteher
Die letzte Sendung Väterradio in diesem Jahr soll wieder die traditionelle Weihnachtsbrücke sein. Wir hören viele liebe Grüße von Kindern, Vätern und Großeltern. Außerdem wird das Buch "Der Männerversteher" vorgestellt. Im Mainstream wird Mannsein immer noch negativ beschrieben oder ihre Themen werden tabuisiert. Dr. Matthias Stiehler greift dieses Thema in seinem Buch auf. Er verdeutlicht, wo die Probleme liegen, denn Männer wurden überwiegend von ihren Müttern erzogen und orientieren sich an deren Erwartungen. Dabei fragen sie wenig nach ihrem eigenen Befindlichkeiten. Das ist aber von Nöten, wenn Männer sich verstehen wollen. Die Antworten liegen nicht in den äußerlichen Erwartungen anderer Menschen, sondern die innere Kraft lässt sich nur in sich selbst finden.
Gäste: | - Dr. Matthias Stiehler | - | Buchautor, Theologe, Erziehungswissenschaftler, Psychologischer Berater |
| | Homepage Dr. Matthias Stiehler | | Der Männerversteher | | Buch kaufen bei amazon | | Weihnachtsgrüße schreiben |
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